Darstellung



Schriftgröße

Hier können Sie die Schriftgröße ändern

klein mittel groß

Fortbildung
"Bildung in Arbeit und Freizeit"

Seit 1990 bilden wir im Rahmen der zweijährigen Fortbildung zur FachpägagogIn für Erwachsenenbildung Fachkräfte für die Weiterbildung aus. Die nächste Fortbildungsreihe beginnt im November 2008.

Navigation zu den Unterpunkten dieser Seite

Ziel der Fortbildung

Die Fortbildung vermittelt Kompetenzen für professionelles Handeln im Bildungs- und Freizeitbreich.

Die Kompetenzen, die Sie im Rahmen der Fortbildung erwerben, können Sie in verschiedenen Einsatzbereichen anwenden.

  • in Volkshochschulen
  • in Einrichtungen der allgemeinen Erwachsenenbildung
  • in Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Altenhilfe
  • in Wohneinrichtungen und Werkstätten
  • in der offenen Behindertenarbeit
  • als freiberuflicher Kursanbieter

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, Bildungsangebote in Arbeit und Freizeit zu planen, zu organisieren, durchzuführen und auszuwerten.

Dabei geht es um Angebote für alle Altersgruppen erwachsener Menschen, vom Schulabschluss bis ins hohe Alter.

An wen richtet sich das Angebot?

Die Fortbildung ist eine sinnvolle Ergänzung für verschiedene Berufsgruppen.

  • Dozentinnen und Dozenten an Bildungseinrichtungen
    (zum Beispiel an Volkshochschulen)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Wohn-, Freizeit- und Bildungsbereich in Einrichtungen für behinderte Menschen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Werkstätten
    (zum Beispiel Arbeitsbegleitende Dienste, Gruppenleitungen)
  • Interessierte Männer und Frauen, die sich ein neues Berufsfeld erschließen möchten
    (zum Beispiel HeilerziehungspflegerInnen, Sozial- oder Diplompädagogen)

Methodik - so macht Fortbildung Spaß

Fachwissen wird lebendig vermittelt und praktisch ausprobiert, zum Beispiel durch Arbeiten im Plenum, in Kleingruppen, durch Impulsreferate, durch Rollenspiele, Entspannungsübungen und andere kreative Methoden.

Der Einsatz unterschiedlicher Medien und Arbeitsformen zeigt modellhaft, wie Seminare abwechslungsreich und anschaulich gestaltet und durchgeführt werden können.

Neben den Seminarwochen finden 4 zweitägige, selbstorganisierte Lerngruppen statt.

Inhalte - Das können Sie lernen

Im Rahmen der Fortbildung werden Ihnen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vier Schwerpunkten vermittelt.

Grundlagen der Erwachsenenbildung

  • Bildungsbegriff und Definitionen
  • Bildung und Menschenbild
  • Aktuelle Modelle und Theorien
  • Prinzipien der Bildungsarbeit mit Erwachsenen
  • Neurophysiologische Grundlagen des Lernens
  • Lernpsychiologische Grundlagen

Methodisches Know how

  • Planung, Gestaltung und Auswertung von Lernprozessen
  • Sozialformen in der Bildungsarbeit (Plenum, Kleingruppe, Paararbeit, Einzelarbeit)
  • Arbeit mit Gruppen und Themenzentrierte Interaktion
  • Kreative Methoden des Lehrens und Lernens

Bildung mit verschiedenen Zielgruppen

  • Seniorinnen und Senioren
  • Erwachsene Menschen mit verschiedenen Interessenlagen
  • Menschen mit Behinderungen
  • Nicht alphabetisierte Menschen

Grundlagen des Bildungs-und Zeitmanagements

  • Zielgruppen
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Finanzierung
  • Qualitätsentwicklung
  • Rechtliche Grundlagen

Ihr DozentInnen-Team

  • Heike Bücheler (Dipl.-Päd.)
    Bildungsreferentin und Präsidiumsmitglied der GEB
  • Lars Elster (HEP, Fachpädagoge)
    Fortbildungs-Ausschuss der GEB, Johannes-Anstalten Mosbach, Schwarzacher Hof
  • Andreas Jehn (Dipl.-Soz.-Päd./FH)
    Fachbereichsleiter Bildung und Freizeit der Lebenshilfe in Ingolstadt
  • Diana Paschek (Dipl.-Soz.-Päd./FH, Fachpägagogin)
    Geschäftsführerin vom Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk

Veranstaltungsorte

Die Seminare finden an zwei Veranstaltungsorten in Süddeutschland statt.

Rothenburg ob der Tauber: Die Seminarblöcke 1, 2, 4 und 5 finden in der evangelischen Tagungsstätte in Rothenburg ob der Tauber statt. Das wunderschöne Tagungshaus erstreckt sich von der Tauber bis vor die Stadtmauern Rothenburgs. Ideal für einen Stadtbummel oder ruhige Spaziergänge.

Ingolstadt: Der dritte Seminarblock findet auf Gut Aufeld in Ingolstadt statt. Die von den Lebenshilfe Werkstätten betriebene Begegnungsstätte liegt am Stadtrand von Ingolstadt und bietet ideale Voraussetzungen für Fortbildungen und Freizeiten.
Besonderheit des Hauses ist es, dass die Begegnungsstätte von Menschen mit Behinderung bewirtschaftet wird, die hier ihren Arbeitsplatz gefunden haben.

Die aktuelle Fortbildungsreihe

Die nächste Fortbildungsreihe beginnt im November 2008 und endet zwei Jahre später im Oktober 2010.

  • 1. Seminarblock: vom 10. bis 14. November 2008 (Montag bis Freitag)
  • 2. Seminarblock: vom 30. März bis 3. April 2009 (Montag bis Freitag)
  • 3. Seminarblock: vom 23. bis 27. November 2009 (Montag bis Freitag)
  • 4. Seminarblock: vom 15. bis 19. März 2010 (Montag bis Freitag)
  • 5. Seminarblock - Kolloquium: vom 13. bis 15. Oktober 2010 (Mittwoch bis Freitag)

Hier können Sie die aktuellen Termine und Preisinformationen als pdf-Dokument downloaden.

Preise

Kursgebühr

Die Gebühr für den gesamten Kurs betragen insgesamt 1.364,00 EURO.

Die Kursgebühr ist zahlbar in fünf Raten, jeweils 2 Wochen vor Beginn des jeweiligen Blocks.

Block 1 bis 4
Die Gebühr für die Blöcke 1 bis 4 beträgt jeweils 297,00 EURO.

Kolloquium
Die Gebühr für das Kolloquium beträgt 176,00 EURO.

Übernachtung und Vollverpflegung

Für Übernachtung und Verpflegung berechnen die Tagungshäuser folgende Beträge.

Block 1 bis 4
jeweils 211,50 EURO im Einzelzimmer (179,50 EURO im Doppelzimmer)

Kolloquium
109,50 EURO im Einzelzimmer (93,50 EURO im Doppelzimmer)

(Änderungen durch die Tagungshäuser vorbehalten)

Ihre Ansprechpartnerin

Wenn Sie Fragen zum Fortbildungsprogramm, zu Terminen oder Teilnahmemöglichkeiten haben, wenden Sie siche bitte an:
Heike Bücheler
(Diplom-Pädagogin)
Ringstraße 6
77966 Kappel Grafenhausen
Telefon: 07822 867175
Fax: 07822 867176
Email: heike.buecheler@t-online.de

Ausführliche Beschreibung der Fortbildung

„Bildung in Arbeit und Freizeit“
Fortbildung zur FachpädagogIn für Erwachsenenbildung

Hinweis: Diese Beschreibung können Sie auch als PDF-Dokument downloaden.

Die Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung e. V. Deutschland bietet die altbewährte Fortbildungs-Reihe „Leben und Lernen“ nun zum zweiten Mal mit Neuerungen an. Die Konzeption wurde den aktuellen Verhältnissen angepasst und neue Schwerpunkte wurden aufgenommen. Die Reihe richtet sich an Interessierte, die in der Erwachsenenbildung mit Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten möchten.

Vor 18 Jahren wurde die Fortbildungs-Reihe ins Leben gerufen, da sich Erwachsenenbildung auch für Menschen mit geistiger Behinderung entwickelte und offensichtlich wurde, dass KursleiterInnen aus der allgemeinen Erwachsenenbildung nicht mit dieser Zielgruppe zurecht kamen oder Berührungsängste hatten. Die TeilnehmerInnen dieser 15 Fortbildungs-Reihen spiegelten diese Situation auch wieder: Zum einen kamen Interessierte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe (Wohnbereich, Werkstätten für Behinderte, Freizeit- und Bildungseinrichtungen), zum anderen waren immer auch Fachleute aus der allgemeinen Erwachsenenbildung vertreten (KursleiterInnen, Fachbereichsleitungen), die Informationsbedarf über die Zielgruppe Menschen mit geistiger Behinderung im Zusammenhang mit Bildung hatten.

Erwachsenenbildung hat weiterhin an Bedeutung in verschiedenen Lebensbereichen von Menschen mit geistiger Behinderung gewonnen. Vor allem auch im Arbeitsbereich nimmt der Bedarf an professioneller Erwachsenenbildung zu. Deshalb nimmt auch berufliche Bildung im neuen Konzept mehr Raum ein.

Die Fortbildungs-Reihe besteht aus 5 Seminarblöcken, die thematisch gewichtet sind, aber alle um Erwachsenenbildung in verschiedenen Lebensbereichen kreisen. Die Blöcke 1 bis 4 erstrecken sich über 5 Tage (von Montag bis Freitag), der 5. Block, das Kolloquium, dauert 3 Tage.

Im ersten Seminarblock geht es um allgemeine Grundsätze und Prinzipien der Er-wachsenenbildung in unterschiedlichen Lebensbereichen sowie um Einstellungen und Haltungen der TeilnehmerInnen und der Gesellschaft gegenüber Bildung und der Zielgruppe Menschen mit geistiger Behinderung. Überlegungen zu Integration in allgemeine wie zielgruppenspezifische Angebote werden angestellt.

Der zweite Seminarblock widmet sich spezifisch dem Thema Erwachsenenbildung bei geistiger Behinderung sowie Seniorenbildung als zielgruppenspezifischem Angebot nicht nur für SeniorInnen mit geistiger Behinderung. Dabei werden auch Konzepte zum Übergang in den Ruhestand kennen gelernt. Verschiedene Konzepte und methodische Modelle werden vorgestellt, die Lernen besonders begünstigen. Neuropsychologische Grundlagen des Lernens werden diskutiert. Aber auch die Planung, Finanzierung, Organisation von Bildungsangeboten in Arbeit und Freizeit werden durchgespielt, Strategien zur Werbung, Mitarbeitergewinnung und –pflege entworfen.

Der dritte Seminarblock hat Informationen zum und Konzepte des Sozial-Managements sowie berufliche Bildung zum Inhalt. Am Beispiel von Angeboten im Berufsbildungsbereich werden Organisationsformen, PR und Werbestrategien sowie Finanzierungsmodelle für Einrichtungen entworfen.

Der vierte Block setzt Bildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen (wie Menschen mit schwerstmehrfacher Behinderung, Menschen mit leichter geistiger Behinderung) in den Mittelpunkt. Die TeilnehmerInnen können nochmals ihren individuellen Schwerpunkt wählen und vertiefen.

Zum Schluss der Fortbildungs-Reihe steht das Kolloquium. Als theoretischer Abschluss fertigen die TeilnehmerInnen eine Facharbeit zu einem Bildungs-Projekt an, das sie während der Fortbildung in einem Lebensbereich durchgeführt haben. Während des Kolloquiums wird diese Facharbeit reflektiert und der Gruppe präsentiert.

Die Handlungs- und Praxisorientierung ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganze Fortbildungs-Reihe. Die theoretischen Inhalte werden gleich im Seminar in die Praxis der TeilnehmerInnen übertragen. In kleinen Lerngruppen treffen sich diese zusätzlich zwischen jedem Seminarblock und können so vor Ort in ihrer Alltagswirklichkeit weiterarbeiten. Sehr oft entstehen dabei institutions- und bundesländerübergreifende Bildungs-Projekte für Menschen mit geistiger Behinderung.

Diese berufsbegleitende Fortbildungs-Reihe erstreckt sich über 2 Jahre. Termine ab 2008:

  • Seminarblock 1: 10. bis 14. November 2008
  • Seminarblock 2: 30. März bis 3. April 2009
  • Seminarblock 3: 23. bis 27. November 2009
  • Seminarblock 4: 15. bis 19. März 2010
  • Seminarblock 5: 13. bis 15. Oktober 2010

Tagungsort ist die Evangelische Tagungsstätte Wildbad in Rothenburg ob der Tauber sowie das Gut Aufeld in Ingolstadt. Im dritten Block wird dort das Berufsbildungswerk der Lebenshilfe Ingolstadt besucht und berufliche Bildung vor Ort reflektiert.

Informationen bei Heike Bücheler, Ringstr. 6, 77966 Kappel-Grafenhausen, Tel.: 07822 867175, Fax: 07822 867176, Heike.Buecheler@t-online.de.

Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung e.V., Deutschland
Postfach 870228 - 13162 Berlin