Ein wenig Geschichte
Die Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung schaut heute, im Jahr 2012 auf eine mehr als zehnjährige Geschichte zurück.
Vorgeschichte und Gründung
1987
Im Rahmen des "Heidelberger Kolloquiums" treffen sich rund 50 Personen, darunter Studierende, Kursleiter und Hochschullehrer.
Ziel war der Erfahrungs- und Gedankenaustausch über Modelle, Projekte, Ergebnisse und Wege der Durchführung in der Erwachsenenbildung
für Menschen mit geistiger Behinderung.
1988
Auf dem "Friesland Kolloquium" in Schortens bei Oldenburg setzte man die in Heidelberg angestossenen
Diskussionen fort und vereinbarte ein weiteres 3. Kolloquium.
1989
Das Kolloquium in Hamburg stiess auf wachsendes Interesse bei rund 150 Personen. Die Anwesenden beschließen,
die "Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung" als Basis unter anderem für Tagungen zu gründen.
Am 25. Mai 1989 wurde die "Gesellschaft zur Förderung der Erwachsenenbildung für Menschen mit geistiger
Behinderung e.V." von 24 Gründungsmitgliedern als gemeinnützige Vereinigung ins Leben gerufen.
Erster Präsident wurde Professor Herbert Höss aus Heidelberg, Vizepräsidentin Dr. Maria Bruckmüller aus Wien.
Entwicklung
1994
Die Mitgliederversammlung beschließt 23. Juni 1994 den verkürzten Namen "Gesellschaft Erwachsenenbildung und
Behinderung e.V., Deutschland".
Die Gründung eines internationalen Dachverbandes mit Mitgliedern aus Österreich, der Schweiz, Ungarn und Südtirol wird vereinbart.
1993
Einrichtung des Beratungs-, Dokumentations-, und Informationsdienstes (Bedokid) der GEB:
Kursleiter/innen, Eltern, Erwachsene mit Behinderung, Mitglieder, Mitarbeiter/innen in der Erwachsenenbildung und
Behindertenarbeit aber auch Politiker können dort Rat einholen.
1994
Einführung der Zusatzausbildung zur Qualifizierung zur Fachpädagogin und zum Fachpädagogen für Erwachsenenbildung und
Freizeitgestaltung für Menschen mit geistiger Behinderung
1995
Die gesellschaft führt das Projekt "Lexikon - Wissenswertes zur Erwachsenenbildung unter besonderer Berücksichtigung
von geistiger Behinderung" durch. Das Projekt wurde vom damaligen Bundesministerium für Bildung und Forschung
gefördert.
laufende Aktivitäten
Zentrales Organ ist die Zeitschrift "Erwachsenenbildung und Behinderung", die zweimal im Jahr erscheint.
Bundesweite und Internationale Tagungen in Kooperation.
Buchreihe "Die schräge Reihe", die überwiegend Tagungsberichte und -ergebnisse umfasst
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